Pressemitteilung vom 29.10.2016

Wir waren dabei!

700 fordern bei überregionaler Anti-Atomkraft-Demonstration in Lingen: „Atomkraft jetzt den Saft abdrehen – Uranfabriken schließen! Brennstoffexporte stoppen!“

Mit einer überregionalen Demonstration am Atomstandort Lingen haben rund 700 Menschen, darunter auch Teilnehmer der BI Umweltschutz in Hamm sowie des Bündnisses gegen Gasbohrungen Hamm und Münsterland am Samstag, 29. Oktober, ein deutliches Zeichen für die Notwendigkeit eines umfassenden und sofortigen Atomausstiegs gesetzt. Die Demonstration stand unter dem Motto: „Atomkraftwerken den Saft abdrehen! Brennstoffversorgung aus Lingen und Gronau stoppen!“

Von der Bundesregierung sowie den Landesregierungen in Niedersachsen und NRW forderten die beteiligten Initiativen und Verbände u.a. die sofortige Stilllegung Pressemitteilung vom 29.10.2016 weiterlesen

Atomare Bedrohung an der Grenze

Können wir wirklich nichts gegen die belgischen Atomkraftwerke in Tihange und Doel tun, wie die Umweltministerin Barbara Hendriks (SPD) im Interview dieses WDR-Berichtes behauptet?

Die Atomkette macht nicht an der Grenze halt: Viele Atomfabriken stehen in Deutschland. Die Ministerin könnte die Zulieferung atomarer Brennstoffe aus deutschen Fabriken an ausländische Abnehmer stoppen. Um das Leben und die Gesundheit der deutschen Bevölkerung zu schützen. Dafür hat sie als Bundesministerin einen Amtseid gemäß Artikel 45 des Grundgesetzes geschworen:

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

Einen Tag später wieder ein Bericht dazu bei WDR Aktuell. – Diesmal mit einer Stellungnahme von Matthias Eickhoff, Sprecher der Atominitiativen Münsterland.

Kugelhaufenreaktoren, Thorium und Transmutation…

… die letzten Strohhalme der Atomlobby

bund-schuetzt-unsDer bekannte Whistlebower Rainer Moormann, der im Forschungszentrum Jülich auf die Gefahren des THTR hinwies, kommt nach Hamm zu einer Veranstaltung des BUND NRW und der NUA. Und noch andere Referenten, wie zum Beispiel Uwe Hiksch vom Bundesvorstand der Naturfreunde und Weitere.

Samstag, den 19. 11. 2016
von 11 – 17 Uhr in Hamm, Oststraße 48

Die um 1990 in Deutschland gescheiterten Kugelhaufenreaktoren AVR und THTR-300 werden von der Nuklearlobby noch immer als Spitzenprodukt deutscher Ingenieurkunst, als „inhärent sicher“ und fast frei von schwierigem Atommüll gefeiert. Da China einen kleinen Kugelhaufenreaktor HTR-PM voraussichtlich 2017/18 – allerdings unter sicherheitstechnisch wenig vertrauenserweckenden Bedingungen – in Betrieb nehmen wird, ist mit einem Aufflammen der Diskussion über die „verpasste Chance Kugelhaufenreaktor“ zu rechnen. Mehrere Schwellenländer haben bereits Interesse am chinesischen HTR-PM bekundet.

In dieser Veranstaltung werden die Geschichte der Kugelhaufenreaktoren, ihre Technik und ihre ungelösten technischen, Sicherheits- und Entsorgungsprobleme sowie ihre Stellung in der internationalen Nuklearwirtschaft erläutert. Auch die aktuellen grossen Entsorgungsprobleme der deutschen Kugelhaufenreaktoren werden ausführlich dargelegt.

Kann die Anti-Atomkraftbewegung in Deutschland dieser Entwicklung tatenlos zusehen?

  • Ort: Kreisgeschäftsstelle Die Linke, Oststraße 48, 59065 Hamm
  • Kostenbeitrag für Getränke u. Verpflegung: 10 €
  • Veranstalter: BUND und Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA)

Bisher geplanter Ablauf:

11:00 – 11:30 Begrüßung
durch Kerstin Ciesla, stellv. Vorsitzende des BUND NRW
und Regina Großefeste, BUND Landesarbeitskreis Atom
11:30 – 12:15 Jürgen Streich:
Rückblick I – Kugelhaufenreaktoren einst und jetzt
12:15 – 13:00 Horst Blume:
Rückblick II – Widerstand gegen den THTR Hamm
13:00 – 14:00 Mittagsimbiss
14:00 – 14:45 Dr. Rainer Moormann:
Aufblick – Technik und Gefährdungspotentiale
14:45 – 15:30 Uwe Hiksch, Naturfreunde Deutschlands e.V., Mitglied im Bundesvorstand:
Weitblick – Die Situation weltweit
15:30 – 16:00 Kaffeepause
16:00 – 17:00 TeilnehmerInnen und ReferentInnen gemeinsam:
Ausblick – Entwicklung einer Informations-, Kommunikations- und Widerstandsstrategie gegen die „grüne Atomkraft“

Anmeldung

Eine Anmeldung ist unbedingt notwendig, damit durch eine Minstestanzahl von TeilnehmerInnen diese Veranstaltung stattfinden kann!

Per Coupon, eMail oder telefonisch an den BUND Landesverband NRW e.V., Rolf Behrens, Merowingerstraße 88, 40225 Düsseldorf; Tel.: 0211 / 30 200 50, Fax: -26, rolf.behrens@bund.net

Der Flyer zur Veranstaltung:

http://www.reaktorpleite.de/images/stories/pdf/NUA-Nr.331-16-Programm1.pdf

logo-nua   logo-bund-nrw

29.10.2016 Fahrt zur Demo in Lingen

banner-demo-lingen-690x180Atomkraftwerken jetzt den Saft abdrehen!
Brennstoffversorgung aus Lingen und Gronau stoppen!

Beginn: 13 Uhr, Bahnhof Lingen (Mitfahrgelegenheit mit der Bahn ab Hamm)
Abschlusskundgebung vor dem Alten Rathaus

Gemeinsam mit vielen Menschen aus dem Emsland und ganz Niedersachsen, aus NRW und aus anderen Regionen wollen wir am 29. Oktober 2016 für unsere Forderungen auf die Straße gehen: 29.10.2016 Fahrt zur Demo in Lingen weiterlesen

04.06.2016: 40 Jahre Bürgerinitiative Umweltschutz!

Radtour mit der BI

asterix-et-obelix40 Jahre BI Umweltschutz Hamm,
27 Jahre THTR-Abschaltung,
Ein Grund zum Feiern!

Am Samstag, den 4. Juni 2016 treffen sich Mitglieder und FreundInnen der Bürgerinititive gegen den inzwischen stillgelegten Thorium Hochtemperaturreaktor (THTR) um 12 Uhr vor dem Hauptbahnhof in Hamm, um nach einer kleinen Kundgebung um 13 Uhr mit dem Fahrrad zum THTR zu fahren. Dort soll ab 14 Uhr eine Stelltafel platziert werden. Anschließend geht es zum Kaffetrinken ins Kurhaus Bad Hamm, wo wir uns etwa um 16 Uhr treffen. Alle „Ehemaligen“, BlockiererInnen und neuen MitstreiterInnen sind herzlich eingeladen mitzukommen!

Als besondere Attraktion kommt der original Blockade-Trecker von 1986 zum Hauptbahnhof und zum THTR.

Außerdem gibt wegen der neuen Enthüllungen über den Störfall von 1986 noch einen aktuellen Anlass, an die Öffentlichkeit zu treten! – Siehe Links unten.

Zeitplan für Samstag, den 4. Juni 2016:

  • 12 Uhr: Treffpunkt und Auftakt vor dem Hammer Hauptbahnhof
  • 13 Uhr: Abfahrt mit den Fahrrädern zum THTR über Ostenalle, Lippestraße
  • 14 Uhr: Ankunft am THTR, Begrüßung weiterer Teilnehmer, Luftballonaktion
  • 15 Uhr: Abfahrt mit den Fahrrädern am Datteln-Hamm-Kanal entlang in Richtung Kurhaus Bad Hamm
  • 16 Uhr: Kaffeetrinken im Kurhaus Bad Hamm und gemütlicher Ausklang

Akuelle Links zu BI und THTR

Die Geschichte der BI

logo_bi-umweltschutz
http://www.reaktorpleite.de

Hier die aktuelle Linkliste zu den Störfall-Presseberichten:

Mit O-Ton:

WDR-Sendung am Freitag:

  • http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle-stunde/video-aktuelle-stunde-vom–286.html

Zweimal auf der Titelseite:

Anfrage der NRW-Piraten:

Erinnerungen

40-Jahre BI Umweltschutz

Einladung zur Bürgerfragestunde Gasbohren

Am Dienstag, 07.06.2016 / 19 – 22 Uhr

Karikatur Wahrzeichen Berge
(C) Andrea Pfeifer, Hamm

Im Vereinsheim der Vereinsgemeinschaft
Lohauserholz e.V., Martinstraße 70, 59067 Hamm

700 Meter zu Fuß vom Bohrplatz entfernt.
Google-Maps | Anfahrt

HammGas und die Stadtwerke Hamm planen eine Ausweitung von Gasbohren auch auf dem Gebiet der Stadt Hamm – in Sichtweite von Wohnbebauung und Naturschutzgebiet. Eine Bürgerbeteiligung ist nicht vorgesehen. Eine Diskussion im Rat der Stadt Hamm lehnen der Oberbürgermeister und die Parteien von SPD und CDU ab. Einladung zur Bürgerfragestunde Gasbohren weiterlesen

Nabu: „Energiewende selber machen“

CC0 Public Domain
CC0 Public Domain

Pressemitteilung des NABU vom 26.04.2016

Atomkraft, Kohlestrom und Gasbohren – nein Danke!

Der sich gerade zum 30. Mal jährende Atom-GAU von Tschernobyl, die Klimaerwärmung durch Verbrennung fossiler Energieträger sowie nicht absehbare Folgen für Mensch und Natur durch die Gas-und Ölfördermethode „Fracking“ haben den NABU Hamm dazu bewegt, den Aufruf zu einer Energiewende „von unten“ zu starten. Nabu: „Energiewende selber machen“ weiterlesen

SPD und CDU lehnen Fracking-Verbot im Bundestag ab (28.04.2016)

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Jürgen Blümer 28.04.2016 | Mit den Stimmen der Großen Koalition aus CDU und SPD wurde erneut ein Verbot von Fracking im Bundestag abgelehnt. Der Verbots-Antrag erhielt die volle Unterstützung der Fraktionen von Bündnis 90 / Die Grünen und Die Linke (siehe Grafik).

Trotz der Risiken beim Fracking – von giftigem Bohrschlamm über Trinkwasser-Gefährdung bis hin zu möglichen Erdbeben – weigert sich die Koalition, diese Technologie zur Erdgasförderung zu verbieten. Die Große Koalition scheitert bereits seit Monaten daran, ein Gesetz zum Fracking in den Bundestag einzubringen.
„Wieder einmal zeigen SPD und CDU ihre Handlungsunfähigkeit beim Thema ‚Energie'“, bewertet Jürgen Blümer von den Landschaftspaten das aktuelle Abstimmungsergebnis. „Union und Sozialdemokraten können sich nicht entscheiden, was sie mehr fürchten müssen: den Zorn der betroffenen Bürgerinnen und Bürger oder den Zorn der Industrie.“

Wie hat dein Abgeordneter gestimmt?

Berichte dazu

Tschernobyl und Hamm: Parallelen und Chancen

Leserbrief von Claus Schroeter für den WA

tchernobylZu den Berichten über die Atomkatastrophe in Tschernobyl vor 30 Jahren
Anläßlich des 30. Jahrestages Thernobyl muss daran erinert werden, dass zum gleichen Zeitpunkt (wirklich zufällig ?), als die radioaktive Wolke über Europa trieb und auch in Hamm z.B. Spielplätze und Sandkisten für Kleinkinder gesperrt wurden, sich erst einige Tage und Wochen später und erst auf Nachfrage von Bürgerinitiativen zugegeben, ein paralleler Schaden ereignete. Tschernobyl und Hamm: Parallelen und Chancen weiterlesen

Erneuerbare Energien für Hamm