Archiv der Kategorie: Veranstaltungsarchiv

20.06.2015 Atommüll-Tagung in Berlin

berlin_550Wir sind dabei! – Wer kommt mit?

.ausgestrahlt | Monatelang wurde getagt, monatelang um den heißen Brei herum palavert, monatelang über eine Öffentlichkeitsbeteiligung höchstens theoretisch diskutiert. Jetzt soll ein Pseudo-„Bürgerdialog“ KritikerInnen beschwichtigen: Die Atommüll-Kommission plant – sechs Monate vor dem Ende ihrer Arbeit – eine „Auftaktveranstaltung“ für die Öffentlichkeit.

Am 20. Juni und damit zeitgleich zu dieser fragwürdigen Veranstaltung ruft .ausgestrahlt zusammen mit der BI Lüchow-Dannenberg und weiteren Bündnispartnern ebenfalls nach Berlin auf. Wir laden alle Anti-Atomgruppen, Umweltverbände, Standortinitiativen und engagierte AtomkraftgegnerInnen zur Tages-Veranstaltung „Atommüll ohne Ende, Teil 2“ ein. Damit knüpfen wir an die Tagung der Umweltverbände im letzten Jahr an. Wir wollen gemeinsam die aktuelle Atommüll-Politik der Bundesregierung beleuchten, unsere Kritik an der Kommission formulieren und diskutieren, welche Bedingungen für eine ernsthafte Beteiligung der Betroffenen vor Ort erfüllt sein müssen.

Du kannst mit Deiner Teilnahme öffentlich deutlich machen, dass auch Du über Atommüll reden willst – nur eben nicht nach den einseitig gesetzten Regeln der Kommission!

Samstag, 20. Juni, 11 bis 17 Uhr,
Berlin – Ab Hamm mit dem ICE

Berlin, Tagungszentrum Pfefferberg/Haus 13,
Schönhauser Allee 176 (U2 Senefelderplatz)

Osermarsch 2015

Wir beteiligen uns am Aufruf für den Ostermarsch 2015 an der UAA (Uran-Anreicherungs-Anlage) in Gronau. Weitere Unterstützer aus Hamm: Klimabündnis Hamm und BI Umweltschutz.

„Es ist 3 vor 12 – Urananreicherung sofort beenden statt verkaufen“

Auch in diesem Jahr (2015) richtet sich in Gronau ein Ostermarsch im Rahmen der bundesweiten bzw. internationalen Ostermarschbewegung u.a. gegen die Urananreicherungsanlage in Gronau. Er führt Karfreitag (3. April 2015) vom Haupttor der Urananreicherungsanlage (UAA, Röntgenstraße 4) zur Marienkapelle (Kaiserstiege). Dort findet in relativer Nähe zur neuen Uranmüll-Lagerhalle die Abschlußkundgebung statt. 2014 beteiligten sich rund 350 Personen am Gronauer Ostermarsch.

Wenn du mit uns nach Gronau fahren möchtest, schicke uns eine Nachricht über das Kontaktformular.

Weitere Infos: http://www.ostermarsch-gronau.de/

25.04.2015 Anti-Kohle-Kette Gartzweiler I



Stoppt die Bagger und Klimakiller!

Stoppt die Kohlebagger und Klimakiller!

2015 wird ein wegweisendes Jahr für den Klimaschutz. Wir haben die Chance, den Ausstieg aus dem Landschafts- und Klimakiller Kohlekraft einzuleiten. Die Bundesregierung entscheidet demnächst, ob die Energiekonzerne ihre CO2-Emissionen mindern und dafür Kohlekraftwerke abschalten müssen. In Nordrhein-Westfalen verhandelt zudem die Landesregierung über die Zukunft des Tagebaus Garzweiler II, wo RWE bis 2045 weiter Braunkohle fördern will. Im Vorfeld des Weltklimagipfels in Paris kommt beiden Entscheidungen große Bedeutung zu. Doch die Kohlelobby macht massiv Front gegen die Pläne, den boomenden Kohlestrom zurückzudrängen.

csm_Plakat_AKK_Final_20150206_37469df1ebDeshalb ist jetzt der Protest von uns BürgerInnen gefragt. Mit einer Menschenkette entlang des Tagebaus Garzweiler II machen wir am 25. April klar: Bis hier hin und nicht weiter – der Kohleverstromung muss ein Ende gesetzt werden!

  • Kohlekraft zerstört das Weltklima. Vor allem durch die Kohleverstromung ist Nordrhein-Westfalen für ein Drittel der deutschen CO2-Emissionen verantwortlich.
  • Kohlekraft zerstört ganze Dörfer und Landschaften. RWE will allein für Garzweiler II noch weitere 3.000 Menschen in 12 Dörfern und Weilern gegen ihren Willen umsiedeln.
  • Kohlekraft gefährdet unsere Gesundheit mit Quecksilber, Arsen und Feinstaub aus den Schloten der Kraftwerke.

Wir fordern von der Politik:

  • Schaltet sofort die dreckigsten Kohlemeiler ab und beschließt einen Fahrplan zu einem kompletten Kohle-Ausstieg bis spätestens 2040.
  • Verkleinert massiv die Braunkohle-Tagebaue. Bis 2030 muss der Abbau im Tagebau Garzweiler II und anderswo beendet sein. Hierfür braucht es in den betroffenen Regionen zeitnah einen Strukturwandel, der die Beschäftigten in der Kohleindustrie und in davon abhängigen Bereichen sozial absichert und ihnen neue Perspektiven eröffnet.
  • Stoppt den Import von Steinkohle, die im Ausland unter Verletzung von Menschenrechten abgebaut wird.
  • Bremst nicht weiter bei der Energiewende, sondern setzt konsequent auf Erneuerbare Energien und Energieeffizienz!

Jetzt gilt es: Mit unserer Menschenkette stärken wir die breite Bürgerbewegung gegen Kohle und unterstützen den lokalen Widerstand. Gemeinsam bieten wir der Kohlelobby die Stirn. Kommen Sie am 25. April 2015 zur Menschenkette am Tagebau Garzweiler und zur anschließenden Kundgebung im Ort Immerath, dem die Abbaggerung droht!

Übrigens: Der nächste Tag (26.4.) ist Tschernobyl-Jahrestag.

Details hier:

20.02.2015 Dortmund: „Atommüll ohne Ende“

Info-Veranstaltungen mit .ausgestrahlt-Sprecher Jochen Stay

Wie geht die Gesellschaft mit den strahlenden Abfällen aus Atomkraftwerken um?

ausgestrahlt-2015-02-20Eine sichere Lösung für das Jahrtausendproblem Atommüll gibt es nicht. Die „Endlager“-Projekte in Gorleben, Morsleben und der Asse sind gescheitert. Nun hat der Bundestag das sogenannte Endlagersuchgesetz beschlossen und eine Kommission eingesetzt, die sich angeblich der Probleme annehmen soll.

Doch wie sieht die Realität aus? Welche Dimensionen nimmt das Atommüll-Desaster in Deutschland inzwischen an? Was bedeutet das neue Gesetz für den Atommüll-Konflikt? Was wird aus Gorleben? Wie fällt der Vergleich von Anspruch und Wirklichkeit bei der Arbeit der Kommission aus? Und welche alternativen Möglichkeiten gibt es, zu einem gesellschaftlichen Konsens in Sachen Atommüll zu kommen?

Darüber Auskunft gibt Jochen Stay, .ausgestrahlt-Sprecher und seit etwa 30 Jahren aktiv gegen Atomtransporte und unsichere Atommüll-Lagerung. Er hat die Rolle eines „ständigen Beobachters“ der Kommissions-Sitzungen eingenommen. Von den Zuschauerplätzen aus kommentiert er die Arbeit der Runde live auf Twitter und bloggt zum Thema. Jetzt spricht er über seine Erfahrungen und Einschätzungen und macht Mut, sich in die Atommüll-Debatte aktiv einzumischen.

Freitag, 20.2.2015 Dortmund
Auslandsgesellschaft, Großer Saal, Steinstraße 48, 44147 Dortmund, 19 Uhr, Veranstalter: IPPNW-Gruppe Dortmund & Deutsch-Japanische Gesellschaft Dortmund

Quelle: https://www.ausgestrahlt.de/hintergrundinfos/atommuell/infotour.html