Schlagwort-Archive: Atommüll

Tschernobyl und Hamm: Parallelen und Chancen

Leserbrief von Claus Schroeter für den WA

tchernobylZu den Berichten über die Atomkatastrophe in Tschernobyl vor 30 Jahren
Anläßlich des 30. Jahrestages Thernobyl muss daran erinert werden, dass zum gleichen Zeitpunkt (wirklich zufällig ?), als die radioaktive Wolke über Europa trieb und auch in Hamm z.B. Spielplätze und Sandkisten für Kleinkinder gesperrt wurden, sich erst einige Tage und Wochen später und erst auf Nachfrage von Bürgerinitiativen zugegeben, ein paralleler Schaden ereignete. Tschernobyl und Hamm: Parallelen und Chancen weiterlesen

„AKW Fessenheim abschalten – SOFORT“

Pressemitteilung – Schönau, den 11. März 2016

EWS richtet Petition an die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg

atomsonne-fessenheimNachdem vor wenigen Tagen bekannt wurde, dass der Störfall im französischen Atomkraftwerk Fessenheim im April 2014 deutlich gefährlicher war als vom Betreiber EdF und der Atomaufsichtsbehörde ASN zugegeben wurde, hat die EWS Schönau eine Petition an die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg gerichtet:

„Sehr geehrte Mitglieder der künftigen Landesregierung von Baden-Württemberg,

das französische Atomkraftwerk Fessenheim ist uralt und gefährdet Millionen Menschen in der direkten Umgebung. Immer wieder kommt es in dem Reaktor zu Pannen. Jüngst kam ans Licht,

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Döschner bestätigt Giftmüll-Probleme auch beim Bohren ohne Fracking

doeschner_bohrschlammWDR-Mitarbeiter Jürgen Döschner bestätigt in einer Twitter-Meldung, dass auch beim Bohrlochbergbau ohne Fracking Giftmüll produziert wird.

„Ja genau, so steht es in diesem und in allen Artikeln, die ich dazu geschrieben habe“, so die Antwort des Journalisten auf die Frage nach giftigen Bohrschlämmen aus Bohrungen ohne Fracking. Döschner bestätigt Giftmüll-Probleme auch beim Bohren ohne Fracking weiterlesen

Zum 5. Jahrestag der Fukushima-Katastrophe, 11.03.2016

Grüße aus Tokyo von Kazuhiko Kobayashi

Liebe Freundinnen und Freunde in Deutschland!

Wieder kehrt der 11. März zurück.

Und wir stehen genauso verzweifelt und sprachlos wie damals.

Kazuhiko-Kobayashi
Kazuhiko Kobayashi

Die Lage ist nach wie vor die gleiche. Wir haben keine Information, wie die wirkliche Lage ist. Es steht fest, dass selbst die Regierung sowie TEPCO keine wirklich ausreichende Information besitzen. Denn die 3 Reaktorgebäude sind zerstört, und wie und wo die geschmolzenen Brennstäbe sich in ihnen befinden, ist nach wie vor völlig unklar. Denn die radioaktiven Strahlungen in ihnen sind extrem stark und keine Menschen können ihnen näherkommen und es gibt keine technischen Möglichkeiten, die inneren Lagen zu prüfen. Auch die Versuche, ferngesteuerte Roboter hineinzuschicken, sind bis jetzt immer wieder nur gescheitert. Zum 5. Jahrestag der Fukushima-Katastrophe, 11.03.2016 weiterlesen

Der BBU trauert um Marianne Fritzen

Ein sehr bekanntes Motiv mit Marianne Fritzen. Quelle: http://www.literaturatlas.de/
Ein sehr bekanntes Motiv mit Marianne Fritzen. Quelle: http://www.literaturatlas.de/

Bonn, Gorleben, 08.03.2016 | Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) trauert um sein langjähriges Mitglied Marianne Fritzen. Das innige Mitgefühl des BBU gilt ihrer Familie, aber auch vielen anderen Menschen im Wendland und anderswo, die gemeinsam mit der unerschütterlichen Atomkraftgegnerin viele Jahrzehnte der Atomindustrie die Stirn geboten haben. Marianne wird fehlen. Und besonders ihre Mitmenschlichkeit und ihre Herzlichkeit werden fehlen. Das wendländische Urgestein der Anti-Atomkraft-Bewegung ist am 7. März 2016 im Alter von fast 92 Jahren gestorben – nur wenige Tage vor dem 5. Jahrestag der Fukushima-Katastrophe. Marianne Fritzen war ein besonderer Mensch, der bundesweit Achtung und Anerkennung erfahren hat. Der BBU trauert um Marianne Fritzen weiterlesen

Keine Brennelemente aus Lingen an belgische Schrott-AKW

Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz

Gemeinsame Pressemitteilung

Aachen, Bonn, Münster, 30.12.2015

Keine Brennelemente aus Lingen an belgische Schrott-AKW

Quelle: CC BY-SA 3.0

Mit einem offenen Brief haben sich Anti-Atomkraft-Initiativen an die Bundesumweltministerin Hendricks und ihre Landeskollegen Remmel und Wenzel aus NRW und Niedersachsen gewandt. Laut der aktuellen Genehmigungsliste des Bundesamtes für Strahlenschutz, welches Bundesumweltministerin Barbara Hendricks untersteht, wurde das AKW Doel seit 2014 bereits 10 mal mit Brennelementen aus Lingen beliefert. Bis 2017 sind weitere 5 Lieferungen genehmigt. Nach Ansicht der AtomkraftgegnerInnen ist es heuchlerisch, Keine Brennelemente aus Lingen an belgische Schrott-AKW weiterlesen

WDR3 10.11.2015: „Atommüll: Fässer ohne Boden“

WDR Fernsehen Quarks & Co.

Sendung Di. 10.11.2015 um 21:00 Uhr

Themen:

  1. Unvorstellbare Zeiträume (Eine Million Jahre Strahlung)2015.11.08-18_10_28-640
  2. Bayern bleibt sauber (Achtung Satire!)
  3. Castoren
    (Der Weg vom Abklingbecken zum Zwischenlager)
  4. Atommüllentsorgung mal anders (Können wir den Atommüll nicht einfach verschwinden lassen?
  5. Kriterien für die Suche nach dem Endlager (Welcher Standort in Deutschlang eignet sich am besten?)
  6. WDR3 10.11.2015: „Atommüll: Fässer ohne Boden“ weiterlesen