BBU empört über die Freigabe des Rates der Stadt Hamm zum Gasbohren

Pressemitteilung des BBU vom 16.03.2016

Logo_BBUBonn, Hamm, 14.03.2016 | Mit Empörung hat der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU e.V.) auf die Entscheidung des Stadtrats in Hamm reagiert, an der Beteiligung der Stadtwerke an der HammGas GmbH festzuhalten und damit eine Probebohrung für Gas in Ascheberg-Herbern zu befürworten. Der Umweltverband bezeichnet die Argumente von SPD, CDU, FDP und GRÜNEN als fadenscheinig und gegen die Interessen der Bevölkerung und der Umwelt gerichtet. BBU empört über die Freigabe des Rates der Stadt Hamm zum Gasbohren weiterlesen

GRÜNE JUGEND: „Stoppt Gasbohren!“

logo_gruene-jugendZitat aus dem Antrag von Felix Altenbach:

Die GRÜNE JUGEND NRW fordert das Ende sämtlicher Pläne, in NRW unkonventionell Erdgas zu fördern.

Insbesondere fordern wir BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Hamm auf, sich im Rat der Stadt Hamm dafür einzusetzen, dass das städtische Unternehmen HammGas seine Aktivitäten auf diesem Gebiet einstellt, und aufhört, seine Pläne, im Münsterland nach Erdgas zu bohren einstellt. Insbesondere sollte dies nicht mit Grüner Unterstützung geschehen.

Wir fordern die Abkehr von dieser Methode, Energie zu gewinnen, auch, da diese nicht mehr Zeitgemäß ist.
Begründung:Unkonventionelles Gasbohren im Münsterland wird als Brückentechnologie aus mehreren Gründen nicht funktionieren:

  1. Die Erdgasvorkommen, die tatsächlich erschlossen werden könnten, sind dazu zu gering, was das Projekt auch unwirtschaftlich macht
  2. Es droht eine Industrialisierung der klassischen Münsterländer Parklandschaft. Die Förderung von Erdgas würde einen enormen Flächenverbrauch bedeuten, und die Versiegelung zahlreicher bisheriger Grünflächen nach sich ziehen
  3. Das Auftreten von Mikrobeben, die die Bausubstanz gefährden können,  wird selbst von der Bundesregierung als „wahrscheinlich bis sehr wahrscheinlich“ eingeschätzt.
  4. Ist es so gut wie unmöglich, effektiv auf kommunaler Ebene oder über Demonstrationen gegen die Erdgasförderung vorzugehen, wenn dies mit Grüner Unterstützung geschieht.

Dabei handelt es sich übrigens auch um die Meinung, die von den Kreisverbänden Warendorf und Coesfeld der GRÜNEN sowie den lokalen Bürgerinitiativen gegen Gasbohren geteilt wird. Deshalb sollten auch wir als GRÜNE JUGEND klar Stellung dazu beziehen.

Quelle: http://nrw.gj-lmv.de/… | PDF-Archiv

Bericht zur Demo gegen Gasbohrungen am 12.03.2016

Gegen die weitere Beteiligung der Stadt Hamm an dem Unternehmen HammGas protestierten am Samstag, den 12.03.2016, in Hamm rund 200 Gasbohren-GegnerInnen. Sie forderten insbesondere von der SPD, dass die Partei sich endlich um eine konsequente Energiepolitik kümmert statt die alten fossilen Energieträger weiter zu fördern. Dabei wurde insbesondere die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in die Pflicht genommen, für eine klare Linie gegen Gasbohren zu sorgen. Bericht zur Demo gegen Gasbohrungen am 12.03.2016 weiterlesen

Taschenspielertricks der Stadtwerke Hamm?

Rainer Sturm / pixelio.de
Rainer Sturm / pixelio.de

Jürgen Blümer, 13.03.2016 | Der Westfälische Anzeiger berichtet auf seiner Website über finanzielle Risiken für die Stadt Hamm bei der Beteiligung am Gasbohren im Münsterland.

Der Finanzexperte Herbert Klawitter, der jahrzehntelang als Leiter der Kosten- und Erfolgsauswertung für Thyssen Draht und Thyssen-Schweißtechnik tätig war, hat sich die im Bundesanzeiger bisher veröffentlichten Bilanzen angesehen und wenige Tage vor der Ratssitzung am kommenden Dienstag Alarm geschlagen. Taschenspielertricks der Stadtwerke Hamm? weiterlesen

NRW-Grüne wollen sich auf LDK zu Gasbohren positionieren

Jürgen Blümer, Drensteinfurt | Mit einem Antrag für die Landesdelegiertenkonferenz (LDK) im April in Neuss wollen Grüne LandespolitikerInnen die Haltung der eigenen Partei zu Fracking und Gasbohren in Deutschland und NRW nochmals präzisieren. In dem Papier wird auch von klaren Grenzen  zur fossilen Energieversorgung in Deutschland  gesprochen. Unter diesen verschärften Leitlinien wären Projekte wie von PVG und HammGas in Haltern, am Niederrhein und im Münsterland für Grüne Parteimitglieder nicht mehr zustimmungsfähig. NRW-Grüne wollen sich auf LDK zu Gasbohren positionieren weiterlesen

„AKW Fessenheim abschalten – SOFORT“

Pressemitteilung – Schönau, den 11. März 2016

EWS richtet Petition an die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg

atomsonne-fessenheimNachdem vor wenigen Tagen bekannt wurde, dass der Störfall im französischen Atomkraftwerk Fessenheim im April 2014 deutlich gefährlicher war als vom Betreiber EdF und der Atomaufsichtsbehörde ASN zugegeben wurde, hat die EWS Schönau eine Petition an die künftige Landesregierung von Baden-Württemberg gerichtet:

„Sehr geehrte Mitglieder der künftigen Landesregierung von Baden-Württemberg,

das französische Atomkraftwerk Fessenheim ist uralt und gefährdet Millionen Menschen in der direkten Umgebung. Immer wieder kommt es in dem Reaktor zu Pannen. Jüngst kam ans Licht,

„AKW Fessenheim abschalten – SOFORT“ weiterlesen

Döschner bestätigt Giftmüll-Probleme auch beim Bohren ohne Fracking

doeschner_bohrschlammWDR-Mitarbeiter Jürgen Döschner bestätigt in einer Twitter-Meldung, dass auch beim Bohrlochbergbau ohne Fracking Giftmüll produziert wird.

„Ja genau, so steht es in diesem und in allen Artikeln, die ich dazu geschrieben habe“, so die Antwort des Journalisten auf die Frage nach giftigen Bohrschlämmen aus Bohrungen ohne Fracking. Döschner bestätigt Giftmüll-Probleme auch beim Bohren ohne Fracking weiterlesen

Zum 5. Jahrestag der Fukushima-Katastrophe, 11.03.2016

Grüße aus Tokyo von Kazuhiko Kobayashi

Liebe Freundinnen und Freunde in Deutschland!

Wieder kehrt der 11. März zurück.

Und wir stehen genauso verzweifelt und sprachlos wie damals.

Kazuhiko-Kobayashi
Kazuhiko Kobayashi

Die Lage ist nach wie vor die gleiche. Wir haben keine Information, wie die wirkliche Lage ist. Es steht fest, dass selbst die Regierung sowie TEPCO keine wirklich ausreichende Information besitzen. Denn die 3 Reaktorgebäude sind zerstört, und wie und wo die geschmolzenen Brennstäbe sich in ihnen befinden, ist nach wie vor völlig unklar. Denn die radioaktiven Strahlungen in ihnen sind extrem stark und keine Menschen können ihnen näherkommen und es gibt keine technischen Möglichkeiten, die inneren Lagen zu prüfen. Auch die Versuche, ferngesteuerte Roboter hineinzuschicken, sind bis jetzt immer wieder nur gescheitert. Zum 5. Jahrestag der Fukushima-Katastrophe, 11.03.2016 weiterlesen

Der BBU trauert um Marianne Fritzen

Ein sehr bekanntes Motiv mit Marianne Fritzen. Quelle: http://www.literaturatlas.de/
Ein sehr bekanntes Motiv mit Marianne Fritzen. Quelle: http://www.literaturatlas.de/

Bonn, Gorleben, 08.03.2016 | Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) trauert um sein langjähriges Mitglied Marianne Fritzen. Das innige Mitgefühl des BBU gilt ihrer Familie, aber auch vielen anderen Menschen im Wendland und anderswo, die gemeinsam mit der unerschütterlichen Atomkraftgegnerin viele Jahrzehnte der Atomindustrie die Stirn geboten haben. Marianne wird fehlen. Und besonders ihre Mitmenschlichkeit und ihre Herzlichkeit werden fehlen. Das wendländische Urgestein der Anti-Atomkraft-Bewegung ist am 7. März 2016 im Alter von fast 92 Jahren gestorben – nur wenige Tage vor dem 5. Jahrestag der Fukushima-Katastrophe. Marianne Fritzen war ein besonderer Mensch, der bundesweit Achtung und Anerkennung erfahren hat. Der BBU trauert um Marianne Fritzen weiterlesen

Erneuerbare Energien für Hamm